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Das waren die Traum-Handys von 2000 und 2010

18.07.2017 15:31

Wie die Zeit vergeht. Das Jahr 2000 ist inzwischen 17 Jahre her. In diesem Jahr herrschten Handymarken wie Siemens, Nokia, Sony und Motorola. Die Funktionen waren übersichtlich: SMS schreiben, telefonieren, Snake spielen und polyphone Klingeltöne im Jamba-Abo herunterladen (und bereuen). Welche weiteren Wünsche Handybesitzer zu dieser Zeit an ihr Gerät hatten, hat die Zeitschrift „brand eins“ ausgegraben. Wir haben uns zusätzlich mal angeschaut, was sich die Menschen 10 Jahre später, im  Jahr 2010 in einem Smartphone begehrt haben – und was bis heute erfüllt wurde.

© Werner Dreblow/ Fotolia.com


Wünsche an ein Handy in 2000

Hattet ihr damals auch ein Handy von Siemens, Nokia, Sony oder Motorola? Sehr wahrscheinlich, denn die großen Marken wie Apple und Samsung gab es noch gar nicht! Handys galten als unzerstörbar und sollten möglichst klein sein. SMS kosteten 19 Cent und enthielten höchstens 160 Zeichen. Wer zu viele Zeichen hatte, sollte lieber ein paar Buchstaben löschen, um nicht für zwei SMS zahlen zu müssen. Der Akku hielt mindestens eine Woche und das Display war grünlich oder blau – in seltenen Fällen  schon in Farbe. Vielleicht habt ihr zur Ablenkung manchmal Snake gespielt oder eure polyphonen Klingeltöne probegehört.

Aus heutiger Sicht durfte man nicht sehr anspruchsvoll sein, was die Funktionen des Handys anging. Für den Stand der Technik hatten Nutzer im Jahr 2000 dennoch schon außergewöhnliche Wünsche an ihr Mobiltelefon, wie das Wirtschaftsmagazin brand eins ausgegraben hat. Neben dem Begehren nach Spielen und dem Hören von Musik zum Beispiel auch das Empfangen und versenden von Emails sowie aktuelle Infos über Reiseverbindungen und Veranstaltungen in der Nähe.

Hier seht ihr die komplette Liste:

1.       Emails empfangen und versenden (79 %)
2.       Telefonnummern immer dabei haben (78 %)
3.       Veranstaltungshinweise über das Handy (69 %)
4.       Information über Reiseverbindungen (68 %)
5.       Über das Handy Nachrichten lesen (65 %)
6.       Fotos auf dem Handy anschauen (37 %)
7.       Rechnungen über das Handy erhalten (34 %)
8.       Spiele auf dem Handy (33 %)
9.       Mit dem Handy Musik hören (26 %)
10.   Gehaltsabrechnungen erhalten (19 %)

Das Traum-Handy von 2010

Mit der Einführung des Smartphones 2007 konnten viele Wünsche aus 2000 erfüllt werden. Es scheint fast so, als hätte Apple-Gründer Steve Jobs die Liste bei der Entwicklung des iPhones vor sich liegen gehabt. Der mobile Browser und verschiedene Apps übernahmen viele der gewünschten Funktionen. Ein wahrer Durchbruch waren sicherlich auch die verbesserte Kamera und der eingebaute MP3-Player.

Im Jahr 2010 sah die Welt und die damit verbundenen Bedürfnisse schon anders aus. Das Smartphone wurde 2 1/2 Jahre alt. Noch kein Alter, in dem alle Funktionen so ausgereift waren, wie sie es jetzt sind. So wünschten sich die Menschen vor sieben Jahren folgende Funktionen in ihrem Mobiltelefon:

1.       Nutzung des Handys als Navigationsgerät im Auto (62 %)
2.       Mobile Infos über interessante Gaststätten und Geschäfte (45 %)
3.       Informationsprogramme wie zum Beispiel eine aktuelle Wetter-App (34 %)
4.       Mit dem Handy wie mit einer Geld- oder Kreditkarte zahlen (29 %)
5.       Handy zeigt unterwegs Verwandte/ Freunde in der Nähe an (20 %)
6.       Programme zur Freizeitgestaltung (Veranstaltungen in der Nähe) (17%)
7.       Herunterladen von Musik (17 %)
8.       Empfang von Fernsehprogrammen über das Handy (16 %)
9.       Programme zur Organisation und Planung von Finanzen (8 %)
10.   Apps für Fitness und Gesundheit (z.B. Trainingsplaner) (8 %)
 

Quelle: Statista


Und wo stehen wir in 2017?

Wurden alle Wünsche aus 2000 und 2010 erfüllt? Theoretisch ist mit dem Smartphone in 2017 so gut wie alles möglich. Dank Millionen neuer Apps, mehr Speicherplatz und mobilem Datenvolumen werden die Bedürfnisse der Nutzer befriedigt. Das Handy als Navigationsgerät? In 2010 noch einer frommer Wunsch, heute kaum noch wegzudenken – genau wie Wetter-Apps, Fitness- und Gesundheitspläne und Infos über Gasstätten und Geschäfte. Auch Mobile Paying ist auf dem Vormarsch. Unser Smartphone kann einfach alles und entwickelt sich immer weiter zu einem digitalen Taschenmesser.


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