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Datenvolumen aufgebraucht – wie ihr die Geduldsprobe vermeidet

13.07.2017 09:35

Wer kennt sie nicht, die ewige Leidensgeschichte: „Lieber Kunde, sie surfen jetzt bis zum Ende des Monats mit reduzierter Geschwindigkeit, da die Volumengrenze Ihres Tarifs erreicht ist.“. Ist das Datenvolumen aufgebraucht, erhält man eine sehr ärgerliche Nachricht: das Surfen im Internet mit gedrosselter Geschwindigkeit wird nun zur Geduldsprobe. Um diese Situation zu vermeiden, geben wir euch einige Tipps rund um das Thema Datenvolumen.

© oneinchpunch/ Fotolia.com


Datenvolumen aufgebraucht – Verbrauch ermitteln

Die Drosselung der Geschwindigkeit führt häufig dazu, dass gerade noch Messenger wie Whatsapp funktionieren: alle anderen Anwendungen haben eine unglaublich lange Ladezeit. Chip hat eine interessante Aufstellung darüber erstellt, welche Anwendungen wie viel Datenvolumen verbrauchen:

  •     Messenger: ca. 10 KB pro Nachricht
  •     E-Mails checken: 50 KB
  •     Fahrplanauskunft der Bahn: 200KB
  •     Google-Suche: ca. 200 KB
  •     Musik streamen: bis zu 1 MB pro Minute
  •     Videos auf YouTube: ca. 10-25 MB


Tipps rund um das Datenvolumen

Damit das Thema Datenvolumen bei euch nicht zu einer Leidensgeschichte wird, geben wir euch ein paar Tipps, die Volumen sparen und eine gedrosselte Geschwindigkeit vermeiden.


#1 Die richtigen Einstellungen

Mit den richtigen Einstellungen könnt ihr euren Datenverbrauch verringern. Stellt sicher, dass Updates nur bei WLAN ausgeführt werden, Videos in sozialen Netzwerken nicht automatisch geladen werden dürfen und Fotos oder Videos in Messangern nur manuell laden, wenn man sich nicht im WLAN befindet. Zudem könnt ihr verschiedene Browsereinstellungen vornehmen, die das automatische Laden von Werbung, Videos und Fotos unterdrücken.


#2 Auf WLAN warten

Wer Zeit hat, sollte warten bis das Smartphone mit dem WLAN verbunden ist und erst dann beispielsweise Videos und Musik streamen oder Emails checken.


#3 Bei geringem Datenvolumen mobile Daten ausschalten

Wer nur noch wenige Megabyte Datenvolumen übrig hat, sollte damit umso sparsamer umgehen. Hierzu kann man zum Beispiel die mobilen Daten ausschalten, wenn man sie gerade nicht benötigt. Sonst werden im Hintergrund fortlaufend Abgleichungen und Aktualisierungen durchgeführt, die unnötig Datenvolumen aufbrauchen.


#4 Datenverbrauch im Blick haben

Apps oder Onlineportale der Mobilfunkanbieter geben Auskunft darüber, wie viel Datenvolumen noch übrig ist. So könnt ihr einschätzen, ob ihr noch unbedarft surfen könnt oder anfangen solltet, Datenvolumen zu sparen.


#5 Tarife mit weniger als 500 MB vermeiden

Die benötigte Menge an Datenvolumen hängt von den Surfgewohnheiten des Nutzers ab. Wie viel man verbraucht kann also nicht pauschal gesagt werden. Wer nur ab und zu Emails checkt und einen Messenger nutzt benötigt nur einen eher kleinen Tarif (z.B. 500 MB). Nutzer, die häufig soziale Netzwerke nutzen und Videos oder Bilder verschicken sollten sich für einen etwas größeren Tarif (1-1,5 GB) entscheiden. Für jemanden, der sein Smartphone sehr häufig oder beruflich nutzt und längere Videos oder Musik streamt lohnen sich Tarife ab 2 GB.


#6 Prepaid statt Vertrag für mehr Flexibilität

Wer keinen Vertrag abschließen möchte, hat gerade in Sachen Datenvolumen große Vorteile. Wenn man merkt, dass das gebuchte Datenvolumen nicht ausreicht, kann man sehr leicht auf einen anderen Tarif wechseln. Wer sich durch einen Laufzeitvertrag für 24 Monate an das gleiche Paket bindet, zahlt häufig einen hohen Preis für zusätzliches Datenvolumen.


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